An kalten Tagen würde sich sicher jeder gerne mal an ein warmes Plätzchen zurückziehen. Doch wo soll findet man diesen Ort, an dem es kuschlig warm ist? Von draußen peitscht der Regen gegen die Fensterscheibe und der kalte Wind lässt die Blätter der Bäume rascheln. Sicher wäre nun der perfekte Ort eine entspannende Sauna.

Die Sauna ist ein Raum, dessen Temperatur stark erhöht wird und dabei Sitzplätze für mehre Personen bietet. Dort haben nicht nur Saunaliebhaber ihren Spaß. Ob jung oder alt jeder kann sich an einer Sauna erfreuen. Eine Sauna ist meist in größeren Schwimmhallen oder Fitnessstudios zu finden. Dieser Saunaraum besteht meistens aus Holz. Die Temperatur beträgt zwischen 80 und 130°C. Wobei 130°C die Höchstgrenze ist und seltener vorkommt. Die Sauna kommt heute in den meisten Fällen mit elektrischen Öfen zurecht. Einige besitzen jedoch noch die Holz- oder Ölofen. Der Sitzbereich ist treppenartig aufgebaut. Die oberen Sitzplätze bekommen dabei deutlich mehr Hitze ab. Die Lufttemperatur der Sauna muss konstant bleiben, deswegen ist eine gute Luftzirkulation notwendig. Ein Saunagang kann stärkt das Immunsystem und härtet gegen Erkältungskrankheiten ab. Auf dem Saunaofen werden Steine erhitzt auf die anschließend Wasser gegossen wird. Dies dient dazu die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird dies als Aufguss bezeichnet. Zusätzlich werden manchmal entspannende Öle hinzugegeben und mit einem Windstoß durch das Handtusch verteilt. Diese verströmen einen angenehmen Duft der zur vollkommenen Entspannung führt. Außerdem können Saunaräume mit leiser Musik beschallt werden, welche eine angenehme Stimmung verbreitet.

Oft wird aus dem Saunagang ein Ritual. Man trifft sich mit Freunden und Bekannten und genießt die Zeit bei einem Pläuschen in der Sauna. Dort kann man in ruhe abschalten und den gewohnten Lärm des Alltags vergessen. Meistens geht man komplett nackt saunieren. Selbst Badehosen sind eher selten erlaubt. Bei einem Saunagang sollte man beachten, dass der Körper nicht angeschlagen ist. Sollte eine Infektionskrankheit oder Herzkrankheit vorliegen sollte man die Sauna meiden. Auch bei Kreislaufproblemen sollte man sich der Belastung der hohen Temperaturen lieber nicht aussetzten. Ein Saunagang dauert um die 15 Minuten. Man sollte nicht übertreiben und viel trinken. Drei Saunagänge dürften ausreichend sein. Nach dem erholenden Schwitzbad sollte man sich abkühlen und vor großer Belastung bewahren.

 Sehr oft werden Saunas im Hauseigenen Keller verbaut. Dort sind sie zu jeder Zeit zugänglich und man muss nicht mal die eigenen vier Wände verlassen. Man kann selbst bestimmen wie die Sauna aufgebaut ist und mit wem man zusammen die hohen Temperaturen ertragen will. Zuhause hat man eben doch etwas mehr Intimsphäre.