Kontaktlinsen sind Sehhilfen, die auf einem feinen Tränenfilm des Auges platziert werden. Sie sind eine gute Alternative zu der Brille. Der Vorteil bei den Kontaktlinsen ist, dass man sie nicht direkt sieht weil sie durchsichtig sind. Im Gegensatz zum großen Gestell der Brille werden die Kontaktlinsen nicht sofort gesehen. Sie stellen einen gute Variante für Leute die keine Brillen mögen dar.

Es gibt verschiedene Kontaktlinsen. Hierbei wird zwischen harten und weichen Linsen unterschieden. Harte Linsen benötigen eine längere Gewöhnungsphase. Im Gegenzug besteht bei ihnen die Chance der Heilung der Ursache für den Sehverlust. Eine Hornhautverkrümmung kann durch harte Linsen behoben werden. Bei weichen Kontaktlinsen handelt es sich meisten um Monatslinsen. Harte Linsen werden jedoch meist bis zu einem Jahr getragen. Wer also gerne schwimmen geht sollte auf Tageslinsen oder eine Taucherbrille zurückgreifen.

Jedoch werden Kontaktlinsen nicht nur für praktische Zwecke verwendet. Immer öfter finden auch verzierte Linsen ihre Abnehmer. Dabei handelt es sich um Linsen, die die Sehstärke nicht beeinflussen. Meistens verändern sie nur die Farbe der Augen. In manchen Fällen ist die Auswirkung jedoch extremer. Es werden zum Beispiel immer mehr Kontaktlinsen in Katzenaugenoptik vertrieben. Diese werden oft als Scherzartikel an Karneval getragen.

Für die Anfänge der ersten Kontaktlinsen waren Adolf Eugen Fick und August Müller, 1880 verantwortlich. Unabhängig voneinander entwickelten sie eine Glasschale die große Teile des Auges bedeckt. Bereits 1975 wurden die ersten weichen Kontaktlinsen serienmäßig hergestellt. Diese Linsen bedeckten nur noch die Hornhaut.

Kontaktlinsen sollten nicht zum Schlafen verwendet werden. Auch beim Duschen sollte man die Linsen vorher entnehmen. Damit die Kontaktlinsen in der Zwischenzeit nicht austrocknen werden sie in einem Gefäß mit Flüssigkeit gelagert. Bei der Flüssigkeit handelt es sich meistens um eine spezielle Kochsalzlösung. Diese desinfiziert die Kontaktlinsen und bewahrt sie gleichzeitig vor dem Austrocknen. Sie bietet besonders guten Schutz für die Gesundheit des Auges.

Die Kontaktlinsen kann man beim Optiker aber auch im Supermarkt oder Internet erwerben. Dazu muss vorher der Dioptrienwert der Augen festgestellt werden. Meistens werden dafür vom Augenarzt mehrere Tests durchgeführt. Wenn ein Sehfehler feststeht benötigt man Kontaktlinsen oder eine Brille. Kontaktlinsen werden jedoch nicht immer von der Krankenkasse übernommen.

Wenn man nicht immer nur seine Brille tragen will, sind Kontaktlinsen eine gute Alternative. Sie sind nicht schädlich für das Auge und stellen eine gute Sehhilfe dar. Sie werden nicht von Anderen erkannt und sind daher gleichzeitig sehr modebewusst. Wer schon immer mal eine andere Augenfarbe haben wollte, wird an den Kontaktlinsen Gefallen finden.