Die Zahlen der Tode durch einen Herzinfarkt sind zurück gegangen. Jedoch erleiden jeden Tag etwa 800 Menschen einen Herzinfarkt. Der Grund dafür ist eine Erkrankung des Herzens. Genauer gesagt sterben einzelne Teile des Herzmuskels ab, weil sie nicht genügend durchblutet werden. Die Durchblutungsstörung meistens durch ein Blutgerinnsel ein.

Oft wird die wahre Bedrohung von Patienten nicht ernsthaft wahrgenommen. Es verstreicht ein Großteil der kostbaren Zeit weil die Schmerzen falsch eingeschätzt werden. Viele Betroffene zögern beim Anrufen des Notdienstes. Oft wollen sie niemanden belästigen oder warten bis der Schmerz nicht mehr zu ertragen ist. Leider ist es bis zu diesem Zeitpunkt nur noch schlecht möglich den Herzinfarktopfern zu helfen. Es treten oft Herzrhythmusstörungen ein die zu einem Sekundenherztod führen können. Viele Menschen müssen an den Folgen der Durchblutungsstörung und anschließender Herzattacke sterben.

Herzinfarkte sind nicht immer besonders Schmerzhaft. Oft werden die Symptome nicht erkannt. Die Betroffenen schließen in diesen Fällen oftmals auf alltägliche Verstimmungen,wie Hals- oder Magenschmerzen. In der Regel treten Starke Schmerzen in der Brust auf. Diese können sich auf die Schulter- und Magenregion verteilen. Der Schmerz hält bis zu 20 Minuten an und trägt oft Übelkeit und Schweißausbrüche zur Folge.

Zu der heutigen Zeit wird die Versorgung der Herzerkrankungen fortgehend optimiert. Die Akutversorgung wurde enorm verbessert, sodass Opfer sofort professionell behandelt werden können. Es gibt große Herznotfall-Ambulanzen in denen Spezialisten rund um die Uhr Durchblutungsstörungen verhindern und Herzgefäße öffnen können.

In vielen Fällen halten sich die Infarktopfer für sehr gesund. Oft treten Herzinfarkte wie aus dem nichts auf. In vielen Fällen ist das Herzinfarktrisiko vom alter abhänig. Senioren wird geraten immer ein mobiles Telefon mitzutragen. Ein modernes Rentner Handy verfügt über lebensrettende Notfallfunktionen. Zu den altersunabhängigen Risikofaktoren gehören neben Diabetes und Bluthochdruck auch der Nikotinkonsum. Fehlernährung oder Bewegungsmangel können auch einer der Gründe sein. Der Konsum von Alkohol in Mengen steigert das Herzinfarktrisiko. Einige Hinweise lassen jedoch auf eine Minderung des Risikos bei mäßigem Alkoholkonsum schließen. Des weiteren werden emotionale Faktoren wie Wut oder Stress genannt.

Den Herzinfarkt sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Man sollte nicht zögern sofort den Notdienst zu rufen. Außerdem sollte man vermeiden den Erkrankten selbst in das nächste Krankenhaus zu fahren. Zu hoch ist das Risiko eines Zusammenpralls mit einem andern Fahrzeug. Die Deutsche Herzstiftung rät nicht zu warten und und auf der Stelle den Notdienst, unter der Nummer 112, zu alarmieren. Des weiteren wird empfohlen, auf eine gesunde Ernährung zu achten um eine Herzattacke vorzubeugen. Auf Zigaretten- und Alkoholkonsum sollte man möglichst verzichten und ausgleichend dazu etwas Sport treiben. Außerdem ist es nicht verkehrt Stresssituationen ruhiger anzugehen. Verschiedene Übungen können dabei helfen, das Herzinfarktrisiko zu senken.